Die natürlichen Energiequellen bieten insgesamt 3078 mal so viel Energie,
wie derzeit weltweit benötigt wird!
Bis zum Beginn der industriellen Revolution
vor 200 Jahren war unsere Lebensweise nachhaltig und produzierte daher
keinen Treibhauseffekt. Heute steigt allein der CO2-Ausstoß pro Jahr
um 3%. Die weltweite Erwärmung hat damit zu tun, dass immer weniger
der von der Erde ausgesendeten Strahlung durch die Atmosphäre ins
Weltall gelangen kann.
Was müssen wir heute tun und lassen,
damit unsere Kinder und Kindeskinder noch eine lebenswerte Zukunft haben?
Eines ist ganz klar: Die rasant steigenden
Energiepreise treiben nicht nur Europa, sondern alle Staaten weltweit in
den Ruin – das bedeutet Krieg um die letzten Reserven. Krieg wiederum erzeugt
sehr viel Emissionen.
Die Menschen werden ums Überleben
kämpfen müssen und nicht wissen, wie sie ihre Familie noch ernähren
sollen, geschweige denn, wie sie ihre Miete nebst Energiekosten noch aufbringen
sollen. Wir sollten das Öl also besser verlassen, bevor das Öl
uns verlässt.
Das arktische Meereis zerfällt weiterhin
mit dramatischem Tempo: Gerade ist ein Jahrtausende altes Eisschelf losgebrochen
und treibt nun im Ozean. Schon jetzt übertrifft der Verlust an Eisfläche
im hohen Norden die Erwartungen von Forschern bei weitem.
Bei einem Temperaturanstieg von nur drei
Grad Celsius beginnt neben dem Polareis auch der komplette antarktische
Eisschild zu schmelzen. Das lässt den Meeresspiegel um ca. 60 m
ansteigen! Schmilzt das Grönland-Eis, kann der
Golfstrom unterbrochen werden und uns eine sehr plötzliche Eiszeit
in Europa bescheren. Mindestens 500 Millionen Menschen werden dann zu Flüchtlingen.
Wo sollen sie hin?
Wenn das verhindert werden soll, müssen
die CO2-, Methan-, Stickoxid-, NF3- und Lachgasemissionen mittelfristig
global drastisch reduziert werden. Und nicht erst 2050, denn bis
dahin haben wir bei steigendem Verbrauch an Energie weder genug Öl,
noch Gas, noch Uran, noch überhaupt erträgliche Klimabedingungen.
Sollen wir wegen des gesellschaftlichen Beharrungspotenzials offenen Auges
und mit Vollgas, befeuert von Wachstumsbeschleunigungsgesetzen, Hand in
Hand mit dem Rest der Welt, vor die Wand fahren?
Die nächsten zehn Jahren werden entscheidend
sein für die Zukunft des Planeten: Innerhalb dieses Zeitraums müssen
wichtige Weichenstellungen im Bereich Klima, Umwelt und soziale Lebensbedingungen
erfolgen, um noch wirksam dem Klimawandel entgegenzutreten. "Noch
können wir es uns leisten, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu
ergreifen. Tun wir jetzt nichts, werden wir es bald nicht mehr können",
sagt Sir David King (oberster wissenschaftlicher Berater der britischen
Regierung).
Bei einer Finanzkrise reagieren die Regierungen
sofort mit milliardenschweren Rettungspaketen. Beim Klimawandel hingegen
reagiert man äußerst zögernd; da geht es dann um 2020 oder
gar erst 2050. Und das, obwohl der Klimawandel weit schneller und stärker
voranschreitet als prognostiziert wurde.
Bei einem exponentiell steigendem Bevölkerungswachstum
werden bewirtschaftbare Agrarflächen immer wichtiger. Die Ernten dürfen
nicht durch Stürme, Überschwemmungen, extreme Kälte oder
Hitzeverbrennung gefährdet werden.
Wenn wir vermeiden wollen, dass schon in
wenigen Jahrzehnten die wenigen Überlebenden (unsere Kinder oder auch
wir selbst) ihr Dasein als hungernde Höhlenbewohner fristen sollen,
müssen wir JETZT handeln! Der Klimawandel wird kommen, doch wir
entscheiden durch unser (Konsum-)Verhalten, wann das geschieht und wie
heftig es wird.
Emissionen wirken mit ca. 20 Jahren Verzögerung
auf das Klima, d.h. momentan erleben wir erst die klimatischen Auswirkungen
der Emissionen vom Beginn der 1990er Jahre. In diesen letzten 20 Jahren
jedoch sind die globalen Emissionen noch mal um ca. 35% angestiegen. Das
bedeutet, dass wir in den nächsten 20 Jahren umso heftigere klimatische
Auswirkungen zu spüren bekommen werden!
"Heute steigt der
CO2-Ausstoß pro Jahr um 3%. Wir sind Toast, wenn wir nicht einen
ganz anderen Weg einschlagen. Dies ist die letzte Chance", sagt
James Hansen, NASA-Wissenschaftler und Direktor des Goddard Instituts für
Weltraumwissenschaften.
In der Geschichte der Menschheit gibt es
etliche Beispiele für Hochkulturen, die ausstarben, weil es ihnen
nicht gelang, ihre Gewohnheiten zu ändern. Gut möglich, dass
zukünftige Generationen sich fragen werden, wie diese hoch entwickelte
Zivilisation des 21. Jahrhunderts – ja, das sind wir – es fertiggebracht
hat, sich selbst auszurotten.
Das Klima lässt sich nicht hinhalten. "Wir haben höchstens
zehn bis 15 Jahre, um den derzeitigen Aufwärtstrend der globalen
Emissionen in einen extremen Abwärtstrend zu verwandeln", sagt
Yvo de Boer, Chef des UNO-Klimasekretariats.
Die schnelle Umkehrung der Emmissionsspirale
ist also das wichtigste soziale, ökologische, ökonomische und
politische Ziel überhaupt. Wir müssen unseren Energie- und Ressourcenverbrauch
in dem Maße durch Erneuerbare Energien ersetzen, wie er im 19. und
20. Jahrhundert entstanden ist und im 21. Jahrhundert noch entstehen wird.
Emissionshandel erfüllt nur eine manipulierbare
Alibi-Funktion, denn das Freikaufen von Problemen funktioniert nicht.
Die Internationale Energieagentur (IEA)
hat vorgerechnet, dass etwa ein Prozent der Fläche der Sahara ausreicht,
um die ganze Welt mit Solarstrom zu versorgen. Strom aus Solarzellen erspart
der Atmosphäre im Vergleich zum Normalstrom fast 90% der schädlichen
Emissionen. Und es gibt auch noch die Wind-, Wasser- und Meeresenergie
sowie die Erdwärme.
Der Mix der erneuerbaren Energien bringt
es: Die Technologien sind weitgehend technologisch ausgereift und können
sich heute schon auf breiter Front gegenüber den konventionellen Energien
behaupten.
Ganz Europa kann zu 100% mit alternativem Strom versorgt
werden. Kostengünstig, zeitnah, emissionsfrei. Allerdings müssen
wir den Strom dort erzeugen, wo die Potenziale am größten sind
– dort, wo der Wind am stärksten weht und die Sonne am häufigsten
scheint. Und dort, wo Wasserkraft aus großen Speicherseen eingespeist
werden kann – und gleichzeitig dezentral am Haus.
Wenn wir uns nicht ganz davon verabschieden,
Öl, Kohle, Gas und Uran zu verheizen, hat das Leben auf diesem Planeten
keine Zukunft. Landschaftsschutz geht nicht ohne Windräder. Und die
Energiewende muss wirklich schnell kommen. Gerade die Ärmeren werden
sich sonst Energie schon sehr bald nicht mehr leisten können.
Die meisten Menschen wollen sich so verhalten,
wie es in ihrem Umfeld üblich ist. Veränderung macht meistens
Angst, doch die Überwindung bringt fast immer Segen.
Die American Psychological Association
(APA) hat in einer Studie erklärt, wie durch ein paar Tricks jeder
von uns zum Klimaschützer gemacht werden kann, indem unser Hang zu
Eitelkeit, Neid und Selbstdarstellung angestachelt wird. Anders gesagt:
Wir
tun alles, um die Umwelt zu schützen, solange wir es nicht merken
und dabei gut aussehen. Junge Menschen reagieren nun mal eher auf Lifestyle-Argumente
als auf Ökomoral.
Fuhren früher ausschließlich
Kuriere und Germanistik-Studenten mit dem Fahrrad durch die Stadt, radeln
heute auch Investmentbanker ins Büro. Und alles nur, weil sich in
New York und London ein skurriler Trend, eine regelrechte Mode entwickelt
hat: alte Rennräder und »Fixed Gears«. Stilbewusste Städter
zwischen dreißig und vierzig verzichten aufs Auto, fühlen sich
gut und verhalten sich ganz nebenbei umweltfreundlich.
Wissenschaftler haben herausgefunden,
dass Menschen ihren Energieverbrauch sofort reduzieren, wenn ihnen gesagt
wird, dass die Nachbarn etwas sparsamer sind. In einem Versuch wurde jedem
Haushalt einer Gemeinde mitgeteilt, wie viel Strom die Nachbarn verbrauchen.
Ergebnis: Menschen, die sonst viel Strom verbrauchten, drosselten ihren
Konsum. Wettbewerb, Wissensdurst und der Hunger nach Anerkennung müssen
nur richtig stimuliert werden, schon verbessern sich die Noten. Und wenn
wir schon in sozialen Netzwerken wie Twitter, MySpace und Facebook freiwillig
intimste Details preisgeben, warum nicht auch unsere Ökobilanz
ins Netz stellen, um ein bisschen damit zu prahlen? Es ist nicht ideal,
aber längst notwendig, dass wir das Richtige aus den falschen Gründen
tun - für alles andere fehlt die Zeit.
"Wer andere überzeugen
will, muss seinen Stil leben. Es ist zukunftbezogen, ohne viel Material
auszukommen", sagt Bergbezwinger Reinhold Messner. "Wir
können alle Krisen auf dieser Erde lösen, wenn wir viele kreative
Menschen zum Miteinander animieren können."
Je schneller wir also zu einer globalen
emissionsfreien Gesellschaft werden, desto gnädiger wird das Klima
in den nächsten Jahrzehnten mit uns umgehen.
Wenn die 100%ige Stromwende in den USA
in 10 Jahren möglich ist, warum soll sie in Deutschland und in Europa
dann nicht möglich sein? In Deutschland könnte z.B. schon bis
2016 sämtlicher Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt werden,
wenn man nur das Wachstumstempo der vergangenen Jahre beibehält und
das leidige Energiekartell (inkl. der Kartell-geführten Wucher-Strombörse)
knackt. Wir brauchen die tatsächliche Liberalisierung des Strommarktes.
Gefördert werden dürften nur
noch Erneuerbare Energien, während die alten Erzeuger-Kartelle, die
Industrie (und auch die Verbraucher) für alle Emissionen und auch
für ihren Ressourcenverbrauch kräftig zur Kasse gebeten werden.
Wir
brauchen eine Ressourcensteuer und eine emissionsabhängige Besteuerung
für jedes Produkt!
Computer sind dann keine Klimakiller, wenn
die Energie für ihre Herstellung und ihren Betrieb mit Erneuerbaren
Energien gespeist werden. Das gilt auch für Autos, die vollständig
recyclebar und mit Ökostrom hergestellt und betrieben werden sowie
für die meisten Konsumprodukte. Wir brauchen eine elektrifizierte
Sharing-Mobilität, solares und geothermisches Heizen sowie eine emissionsfreie
Industrie, die allesamt erneuerbar gespeist werden.
Wir dürfen nicht einseitig ökonomisch
denken und darauf warten, bis die fossilen Ressourcen zu teuer geworden
sind und zum Umdenken zwingen, während andererseits die Klimaschäden
ins Unermessliche wachsen – auch ökonomisch.
Man darf das Denken nicht den Börsen
und Energiekartellen überlassen, denn das führt in die Sackgasse.
Der Markt sendet nicht immer rechtzeitig die richtigen Signale.
Umweltprobleme müssen auch gesetzlich
gelöst werden, doch wir haben ein Systemproblem: Wachstumswahn, Defizite
der Marktwirtschaft, die Gleichgültigkeit der Verbraucher und die
Grenzen nationaler (oftmals korrumpierter) Politik verbinden sich zu einem
System, das nicht ausreichend werteorientiert ist und deshalb gerade die
Probleme der Nachhaltigkeit nicht lösen kann.
Vorsicht Greenwashing: Wenn Umweltschutz
zur Fassade verkommt, ist das Spiel verloren.
Das fossile Zeitalter ist definitiv am
Ende. Wir müssen uns jetzt entscheiden: entweder ein moderates ethisch-ökologisches
Wirtschaftsleben mit wirklich konsequenter Nutzung von Erneuerbaren Energien
und Umwelttechnologien oder eine weltweite bodenlose Rezession bei steigender
Kriegsgefahr.
Umweltschutz wird der Arbeitsplatz-Knüller
des 21. Jahrhunderts sein. Arbeit muss billiger und Energie teurer werden.
Verzicht ist keine Lösung, denn die
Menschen verzichten erst dann, wenn Sie es müssen.
Nutzen wir jedoch nur noch Erneuerbare
Energien, brauchen wir nicht zwangsläufig zu sparen (obwohl es uns
gut tun würde), denn Wind, Wasser und Sonne stehen uns als Energielieferanten
in unbegrenztem Maße zur Verfügung. Wenn die Verbraucher also
erneuerbar verbrauchen, werden die Erneuerbaren Energie dadurch sogar enorm
gefördert – gerade wenn wir viel verbrauchen.
Die natürlichen Energiequellen
bieten insgesamt 3078 mal so viel Energie, wie derzeit weltweit benötigt
wird!
Eine emissionsfreie Gesellschaft erfordert
natürlich auch die Umstellung von Normen und Werten – ein neues Bewusstsein,
einen grundlegenden Kulturwandel: Think global – buy local.
"Wir werden die
ökologischen Probleme nur lösen können, wenn wir unser Bild
von der Welt ändern", sagt der Quantenphysiker Prof. Hans-Peter
Dürr.
Die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts
ist nicht verzichtsorientiert, sondern genussorientiert! Regionale Bio-Produkte
sind gesünder und schmackhafter. Elektroautos sind leiser, komfortabler
und bieten mehr Fahrspaß. Faire Produkte und faires Handeln beruhigen
das Gewissen und werten sozial auf.
Entschleunigung bedeutet Komfort: Wer
sagt, dass wir ständig den Ort wechseln und dabei immer schneller
werden müssen? Dass es anderswo gerade schöner sein soll, ist
auch nur eine Illusion, mit der andere Geld machen.
Je langsamer wir gehen, desto schneller
kommen wir voran. Wir brauchen eine neue, fundierte Langsamkeit. Und
wir
sollten dort wohnen, wo wir arbeiten. Worte wie "Pendlerpauschale"
werden zum Brüllwitz.
Subventionen in fossile Industrien (z.B.
Abwrackprämie) sind gänzlich kontraproduktiv für eine emissionsfreie
Gesellschaft. Wenn schon staatliche Subventionen, dann müssen diese
den Erneuerbaren Energien und Umwelttechnologien zugute kommen.
Das Klima liegt in Konsumentenhand.
Es gilt zu erkennen, dass wir nur diesen
Planeten haben; wir können uns keinen neuen kaufen, wenn er kaputt
ist. Öko-moderne ist der Lebensstil der Zukunft.
Jegliche Form von Feuerwerk ist Teufelswerk,
denn wir haben die Emissionen nicht nur gering zu halten, wir müssen
die vorherigen noch kompensieren! Osterfeuer und Sylvester-Böllerei
sind die größten Verursacher von Feinstaub.
Geiz ist ziemlich uncool, weil er allen
anderen schadet. Was so billig zu sein scheint, kann uns schon bald das
Leben kosten: Mit billiger Kindersklaverei produzierte Waren um den halben
Globus schiffen zu lassen (durchschnittlich 18.000 km), während man
zu Haus mit einem schweren, öligen SUV zum Shoppen fährt, um
diese "billigen" T-shirts zu kaufen, ist dann ein gesellschaftliches No-go
(es muss sich also um eine ungebildete, asoziale Person handeln; wahrscheinlich
ein durch die Werbung verblendeter Geizhalz, der sein gestörtes Ego
vermeintlich "billig" aufpumpt...).
Auch ständig neue Sachen zu kaufen
ist dann geradezu pervers, denn erhöhter Ressourcenverbrauch erzeugt
Emissionen und vergrößert unser Entsorgungsproblem. Das gilt
auch für Flugreisen, dem schlimmsten Klimakiller. Kultivierte Menschen
würden sich dafür in Grund und Boden schämen. Denn wer sich
noch über seinen (ausschweifenden) privaten Konsum definiert, dem
muss es wohl an echten Inhalten fehlen...
Plötzlich lohnt es sich auch wieder,
Dinge zu reparieren, statt neue Billigwaren zu kaufen, die ja eh wieder
nicht lange halten. Qualität statt Quantität, echter Luxus
statt lustloser Verschwendung. Kaufsüchtige
kommen einfach zur Therapie.
Auch Nahrungsmittel gibt es unbelasteter,
frischer, sauberer und oft auch vielfältiger aus der Region. Da Obst
und Gemüse aus der Region später geerntet werden kann, ist es
frischer und hat mehr Geschmack. Der strategische Konsum von vielen kann
den Markt verändern!
Günstig im Preis kann zukünftig
ohnhin nur noch das sein, was nachhaltig ist und emissionsfrei in der Region
erzeugt wurde.
Der Mensch muss jetzt also erwachsen werden.
Wie ein Kind durchs Kaufhaus zu laufen und auf alles zu zeigen, was man
nur kurzfristig besitzen möchte, um es schon bald zu (Sonder-)Müll
werden zu lassen, geht nicht mehr. Nicht der unreflektierte Konsum-Idiot,
nicht der um sich protzende Ressourcenverschwender und Umweltvergifter
ist mehr der Star, sondern der bedachte, sich mit nachhaltigem (langlebigem)
Luxus umgebende Ressourcenschoner ist ein Held: Jemand, der sich seiner
Handlungen und den Auswirkungen für andere und die Natur bewusst ist,
sich seiner
gediegenden Lebensqualität erfreut und sie auch
wirklich lustvoll genießen kann, wird zum Vorbild. Wenig Geld
auszugeben, ist plötzlich eine Tugend.
Unsere Welt wird nachhaltig sein – oder
gar nicht mehr. Und das gleiche gilt für Unternehmen.
Eine emissionsfreie Gesellschaft hat
nichts mit Verzicht zu tun, eher mit Aufklärung und Bewusst-Sein.
Sie bedeutet größten nachhaltigen Luxus mit enormer Lebensqualität!
Und viele neue Arbeitsplätze.
Und da eine emissionsfreie Gesellschaft
sinnvollerweise global funktionieren sollte, ist jede Form von Patriotismus
für ein einziges Land schon absurd geworden. Globale Krisen brauchen
globale Lösungen. Denn alles hängt mit allem zusammen. Wir sind
alle Teil eines großen Ganzen, verbunden durch das kollektive
Unbewusste mit dem Wunsch zu (über)leben.
Global society: eine Erde – ein Volk –
ein Überlebensgeist.
So fällt auch der Krieg aus und Waffenhändler
müssen draußen bleiben...
Die Politik muss sich entscheiden, ob die
Struktur der Energieversorgung zukunftsfähig gestaltet wird oder nur
aktuelle Haushaltslöcher gestopft werden sollen.
Mit etwas gutem Willen könnte
es in Europa schon bis 2020 emissionsfreie Gesellschaften geben. Und mit
etwas Unterstützung könnte es auch der Rest unseres kleinen,
globalisierten Planeten bis 2030 schaffen. Natürlich muss der
echte Wille dazu vorhanden sein, besonders bei den Verbrauchern, die die
alten fossilen Lobbys und ihre Politiker einfach abwählen. Das einzig
ist der Garant für unser Überleben im 21. Jahrhundert.
Da Sie selbst wahrschweinlich keine Lobby haben, um Ihre Interessen zu vertreten,
sollten Sie sich in einem freien Bürgerverein organisieren. Der Umweltbrief ist
aus diesem Grund dem Europäischen Verbund für Umweltschutz AEVU
beigetreten.
Nur wenn genügend Haushalte Ökostrom
(Grünen Strom) kaufen, können die Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke
endlich abgeschaltet werden!
Der Wechsel des Gas- oder Stromlieferanten
ist kostenlos und reibungslos, denn die Stromversorgung ist gesetzlich
garantiert. Technische Änderungen sind nicht erforderlich.
Grün ist sexy, grün ist IN.
Stars wie George Clooney, Brad Pitt, Leonardo DiCaprio, Julia Roberts oder
Cameron Diaz essen, fahren, kaufen, bauen und heizen Bio und Öko.
Hinzu kommen die LOHAS, die bald 20% der Bevölkerung in USA und Europa ausmachen.
Denn für nahezu alles in unserem Alltag gibt es eine
gesündere, ungiftige, abbaubare, humane und energieeffizientere Alternative.
Was sexy ist und warum, lässt sich bereits an uralten archaischen Mustern ablesen.
Der nachhaltige Mensch kann Glück
aus dem Bewusstsein seiner eigenen Wichtigkeit gewinnen und ist dadurch
im Stande, sich von äußeren Belohnungen unabhängig zu machen.
Dies ist ein Plädoyer für eine
offene und zukunftsfähige Gesellschaft, die nicht aus Frust und Langeweile
konsumiert, sondern bewusst lebt und dies auch genießen kann!
Der Anteil grober Rußpartikel in Dieselabgasen
wurde in den letzten Jahren verringert. Gefährlich sind aber nicht so sehr diese,
sondern die "lungengängigen", sehr kleinen Rußteilchen. Je kleiner die Partikel
sind, umso tiefer dringen sie in die Lunge ein.
Es ist tragisch, aber durch die Filtersysteme ist der Ruß
gefährlicher geworden als früher. Bei den feinen und ultrafeinen Partikeln versagen
die natürlichen Abwehrmechanismen der Lunge.
Für ein umweltgerechtes Leben ist
die Mitgliedschaft in einer Regionalgenossenschaft von Vorteil.
Es geht um die preiswertere, da regionale
Selbstversorgung mit umweltgerechten Produkten ohne fossile chemische Belastungen
bei Obst und Gemüse, Korn, Reben, Pflanzen sowie einer dezentralen
Erzeugung und Versorgung mit Strom, Wärme, Treibstoffen, keimbefreitem
Wasser etc., auch mit Energie aus regionalem Müll.
Eine der höchsten Ziele für einen
Staat bzw. eine Region muss jetzt die Energie-Autarkie sein, um unabhängig
von auswärtigen Energielieferungen zu werden. Staaten, die die Energiewende
bis 2020 nicht zumindest annähernd geschafft haben, werden zwangsläufig
in den Status eines Entwicklungslandes fallen.